Aufbau einer Schule in Zentralindien

Das erste Förderprojekt ist der Aufbau einer neuen Schule im Jhabua-Distrikt in Zentralindien, einer der ärmsten Provinzen des Landes. Der Distrikt ist mit 1,5 Millionen Einwohnern extrem überbevölkert, besitzt eine äußerst schlechte Infrastruktur und viel zu wenig Schulen. Die Bhil-Ureinwohner weisen mit 85 Prozent die höchste Analphabetenrate des Landes auf. Ihre Kinder sollen in der neuen Bhil-Schule eine zeitgemäße Bildung erfahren, damit sie sich zukünftig entsprechend der Idee „Hilfe zur Selbsthilfe“ auch selbst helfen können. Die Kinder erhalten unentgeltliches Essen, Schulbücher, Kleidung, Seife, Zahncreme und Waschmittel. Um Lucys Wunsch nach mehr Liebe und Wissen gerecht zu werden, investiert die Stiftung in ein liebenswerteres Leben und zugleich in die Ausbildung der Kinder: Zum Beispiel wurden ein Schulbus und ein Jeep für die Krankenstation finanziert, viele Schulbücher gekauft und ein Brunnen zur Trinkwasserversorgung ausgehoben. Zur Zeit werden noch weitere Schulgebäude errichtet, nach deren Fertigstellung insgesamt je 250 Jungen und je 250 Mädchen vom Kindergarten bis zu der elften Klasse unterrichtet werden können, nämlich in den Fächern Englisch, Hindi, Sanskrit, Umweltkunde, Wissenschaften und Mathematik.